Faschingsausklang in der Volksschule
Am Faschingsdienstag herrschte in der Volksschule Limbach
Die Volksschüler zu Gast beim SFC Moarbach
Am Mittwoch, dem 8. Feber waren die Kinder und Lehrer unserer
Röm. kath. Kirche

Die röm.katholische Filialkirche Limbach wurde 1835 erbaut. 1898 wurde die erste größere Renovierung durchgeführt. Damals wurde auch der heutige Hauptaltar erneuert. Angeblich stammt dieser von einer Kirche in Fürstenfeld. Bereits 1754 hatte die katholische Kirchengemeinde Limbach einen hölzernen Glockenstuhl. Vermutlich stand er neben der heutigen Kirche. Auf dem Kirchturm gibt es zwei Glocken. Die kleinere der beiden stammt aus dem Jahre 1835. Im Ersten Weltkrieg wurde eine Glocke für Kriegszwecke fortgeschafft. Am 22. Oktober 1922 fand die Weihe der zweiten Glocke statt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die besagte Glocke ebenfalls für Kriegszwecke verwendet. Nach dem Krieg schritt die Bevölkerung wieder an die Schaffung einer zweiten Glocke. Am 20. November 1949 wurde ihre Weihe vollzogen. Bei jeder Wiederbeschaffung einer zweiten Glocke flossen der Gemeinde namhafte Spenden von Angehörigen aus Amerika zu. Um die Kirche erstreckt sich der Friedhof für beide Konfessionen.
1945: In der Pfarrchronik ist vermerkt: "Wäsche und Kleider verschwunden und zerrissen. Monstranz ohne Glas und Lunula, Kelch fehlt. Durch Einschläge ist das Sakristeidach beschädigt".
Im Jahre 1974 wurde die katholische Filialkirche innen und außen renoviert. Darüber hinaus erhielt sie einen neuen Sakristei-Zubau an der Nordseite (die alte Sakristei befand sich an der Südseite), ein neues Kirchendach und einen neuen Fußboden. Die Gesamtbaukosten in der Höhe von rund einer halben Million Schilling wurden durch Geld- und Robotleistungen der Gemeindeglieder, durch Beiträge aus der Bischöflichen Finanzkammer, durch Beiträge aus dem Kirchbauwerk der Diözese Eisenstadt und durch eine namhafte Spende von Frau Kanusky, einer Limbacherin in den USA, finanziert. Am 29. September 1974 fand die Renovierung der Kirche mit der Einweihung durch Diözesanbischof DDr. Stefan Laszlo ihren Höhepunkt und zugleich Abschluss.
2009: Für die Filialkirche zur Maria Heimsuchung war der 12.Sept. wohl ein einmaliges Ereignis: Die Weihe des neuen Altars. Der Kirchenraum blitz-blank, die Bänke mit Blumensträußen geschmückt, die Sonne lachte vom Himmel. Ein traumhaft schöner Herbsttag.

Diözesanbischof Dr. Paul Iby war gekommen, um nach einem alten kirchlichen Ritual die Altarweihe in Limbach vorzunehmen.

Pfarrer Karl Strobl konnte zum Festgottesdienst - der von unserem Kirchenchor durch seine Lieder wunderbar verschönert wurde - unter anderem auch Pfarrer Josef Wessely und viele Besucher begrüßen. Der Altarraum, bestehend aus Altar, dem Ambo und Sessio, wurde vom bekannten Bildhauer Prof. Thomas Resetarits gestaltet. Der Künstler hat dabei heimisches Kirschenholz verwendet. Teile des Altars wurden vergoldet.
Nach dem Gottesdienst bedankte sich Ratsvikarin Renate Fandl beim Bischof, bei seinem Adjutanten, bei Pfarrer Strobl und Pfarrer Wessely und natürlich beim Künstler Resetarits. "Die Neugestaltung unseres Altarraumes ist vollauf gelungen, unsere kleine Kirche ist wieder um ein Stück schöner und attraktiver geworden", sagte Fandl im Namen des Limbacher Pfarrgemeinderates. Eine Aussage, die von den Besuchern durchwegs geteilt wurde.
Bei einer Agape vor der Kirche - die von vielen Limbacher Frauen mit zahlreichen Schmankerln reichhaltig unterstützt wurde - fand das unvergessliche Ereignis seinen feierlichen Abschluss.
Die Kirche ist der heiligen Maria geweiht. Daher feiert die Gemeinde jährlich am Sonntag nach dem 2. Juli (Maria Heimsuchung) einen Kirchentag. Der zweite Kirchtag wird vierzehn Tage nach Ostern als Erinnerung an die Einweihung der Kirche gefeiert.
Die katholische Filialkirche Limbach ist zwar klein, dafür aber fein. Hochinteressant ist nicht nur der Hauptaltar aus der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts mit dem Marienbild, das sogar schon das Interesse eines Priesters und Buchautor aus Paraguay (Lateinamerika) weckte.
Seit einigen Jahren hängt in einer Mauernische ein weiteres Marienbild.

Es ist eine Spende von Oskar Spierk. Dieser hat es 2009 im Zuge der Neugestaltung des Altarraumes restaurieren lassen. Laut Kunstfachmann Prof. Thomas Resetarits ist das Bild etwa 110 Jahre alt und stammt vermutlich aus Westungarn. Das Bild - ein Öldruck - zeigt die Madonna mit dem Kind.
In der Filialkirche Limbach findet jeweils an einem Sonntag im Monat eine Messfeier statt. Zwischendurch gibt es einen Wortgottesdienst. Tradition haben die Kräuterweihe am 15.August und das Erntedankfest Mitte Oktober.

Die Limbacher Kirche ist aufgrund ihrer reizvollen Lage auch eine beliebte Hochzeitskirche. Ein junger, dynamischer Kirchenchor sorgt für den festlichen Rahmen von Messen, Taufen, Hochzeiten udgl..
Auskünfte dazu erteilt Chorleiter Christian Schreiner (0664-18 40 537).
Für Fragen rund um die Kirche steht Ratsvikarin Renate Fandl zur Verfügung (03328-32440).